Erster Stopp auf unser Weiterreise nach Osten war das “Big Thicket National Preserve”, ein Stück des ursprünglichen “Dickichts”, das einst den Osten von Texas überzog und heute gerade noch 3% davon übrig sind. Also auch hier enormer Druck auf die Ökosysteme. Wir haben auf Empfehlung des Rangers den “Kirby Nature Trail” in etwa 2 Stunden absolviert und es hatte schon einige interessante Aussichten.
Danach ging es weiter nach Beaumont, ein Ort mit etwa 100’000 Einwohnern. Er wurde 1901 berühmt, weil hier das erste ergiebige Ölfeld mit etwa 100’000 Barrel pro Tag angebohrt wurde und den Ölboom in Texas eingeleitet hatte. Damals sprudelte soviel Öl, dass man es mit den technischen Mitteln nicht bewältigen konnte und viel Öl und Salzwasser in der Umgebung versickerte.
Wir haben zuerst Downtown besucht – das Leben pulsierte dort, wie etwa in Oberbeinwil am Nachmittag und dann noch ein Abstecher zu Gladys City Museum, das aufzeigt, wie sich die Boomstadt 1900 präsentiert hat, war aber schon geschlossen, auch okay.
Man merkt, dass wir nahe an Louisiana sind = die Cajun Beizen, und so eine haben wir zum Dinner besucht, werden häufiger und der Anteil der schwarzen Bevölkerung steigt.

Die Ölpumpe für den Garten.

Der Einstieg in den Big Thicket N, P.

Darum heisst es “Grosses Dickicht”.

Etwa 500 jährige Cypress im Sumpf.

Die “knees” im Vordergrund gehören zum Wurzelsystem der Bäume. Die Funktion sei umstritten, meinte der Ranger, aber vermutlich braucht der Baum Anschluss zur Luft, weil sonst seine Wurzeln immer unter Wasser im dichten Schlamm sind.

Fantastische Welt.

Das ist die Rotohrenschildkröte, sie sei genügsam und komme häufig vor.

Das ist der Hauseingang des Crayfishs (Süsswasserkrebs). Er gräbt senkrecht in den Boden, schichtet den Aushub als Kamin auf und legt dann einen Tunnel horizontal leicht steigend an, damit er nicht so schnell geflutet wird und Ruhe hat.
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Die Standardeisenbahnhebebrücke in Texas.

Andenken an die erste Erfolgsbohrung hier im Januar 1901.

