Tag 48, Memphis

Ein dreistündiger Rundgang durch das südliche Memphis stand heute bei angenehmen Temperaturen an. Dazu ein Abstecher über die als Fussgängerbrücke umgebaute Eisenbahnbrücke nach Arkansas, dann zurück und durch die Parks an der Riverfront wieder zur Innenstadt. Ein paar interessante und ein paar hübsche Dinge traf ich an, aber nichts Aussergewöhliches. 

Memphis, Main South.

Wandbild, das an den Streik der schwarzen Müllmänner 1968 erinnert.

Der Fussgängersteg neben der alten Eisenbahnbrücke.

Blick auf die Memphis Skyline.

Kunstvoll gestaltete Sitzbänke an der Riverfront.

1925 rettete Tom Lee, ein “worthy negro” 32 Weisse aus dem Mississippi, die beim Kentern ihres Dampfbootes in den reissenden Fluss gefallen waren. 23 starben aber trotzdem. Alle sind dankbar und der Park wurde nach ihm benannt (aber erst etwas später).

Doch noch ein Dampferlein in Fahrt.

Und noch eine schöne Lifttüre in der ehemaligen Memphis Cotton Exchange.

Vor dem Memphis Autozone (Baseball-) Stadion.

Tag 47, Memphis, Graceland

Heute war der Tag, wegen dem wir uns die ganze Reise antun 😱. ELVIS, King of Rock’n Roll. Wir hatten eine “Elvis Experience” Tour gebucht und haben beinahe 5 Stunden im Graceland Mansion (sein Zuhause) sowie in weiteren Ausstellungen mit seinen Autos und Motorrädern, seinen Flugzeugen, seinen Erfolgen, seiner Militärzeit in Deutschland und seiner Musik, verbracht.

Graceland, ein ehemaliges Farmhaus, das Elvis 1957 eigentlich für seine Eltern kaufte.

Hang-out Raum von Elvis.

Sein Billiardzimmer mit Stoff ausgekleidet.

In jungen Jahren.

Sein pinker Cadillac.

Und noch der andere Cadillac.

RCA schenkte ihm diesen Apparat zum Verkauf der 50 Millionsten Platte zwischen 1956 und 1960.

Elvis ist, nachdem sie seinen Leichnam auf dem öffentlichen Friedhof “entführen” wollten, auf Graceland begraben.

Tag 46, Memphis

Heute war wieder mal Waschtag. Wir haben unsere Wäsche der monströsen Maschine im zweiten Stock mit Top-Ladesystem, einer vertikalen Spindel in der Mitte und einer sehr differenzierten Temperaturwahl (cold / medium warm / hot) anvertraut. Neun Quaters und nach einer halben Stunde war der Gang fertig!

Die erste Destination unseres autofreien Sonntagsausflugs war Mud Island, eine kleine Insel vor der Riverfront Memphis, über eine Brücke erreichbar. Attraktion auf der Insel ist das Modell des Lower Mississippi von Cairo bis New Orleans, etwa 1000 Meilen abgebildet auf einer halben Meile. Gut gemacht, sehr informativ und wir konnten unsere Reise von Baton Rouge bis Memphis vertiefen.

Dann gings zurück aufs Drämmli, das uns zum National Civil Rights Museum brachte.

Das Museum ist im ehemaligen Lorraine Hotel untergebracht, wo Martin Luther King Jr., Friedensnobelpreisträger von 1964, auf der Terrasse vor Raum 306 am 4. April 1968 erschossen wurde. Hier der Link zu seiner berühmten und bewegenden Rede “I have a dream“, die er am 28. August 1963 in Washington vor 250’000 Leuten (dies sind sicher weniger als bei der Inaugurations-Rede von Donald Trump) gehalten hat.

Das Museum zeigt kurz die Geschichte der Sklaverei und konzentriert sich dann auf die Bürgerrechtsbewegung In den USA, vor allem in den 50er, 60er und 70er Jahren. Hervorragend zusammengestellt und abwechslungsreich präsentiert aber vielmal schwere Kost!

Der Sky Train nach Mud Island – Out of Service, wie auch alle Rolltreppen.

Die Brücke nach Arkansas mit interessanten Pegelmarkierungen.

Pflutter Insel.

Das Mississippi-Modell.

Etwas Memphis Skyline von Mud Island aus gesehen.

Die Tramlinie, etwa 3 km lang und insgesamt mit sieben Tramwagen aus Melbourne, Lissabon und anderen Europäischen Städten, ausgerüstet.

Jody, die freundliche Tramführerin (wäre ein Role Model für die BVB). Sie wurde hier mit einem Wagen abgestellt, für den Fall, dass das eine Tram, das gerade fuhr, ausfallen würde. Das, weil das Geleise zum Depot unterbrochen war und eben “be prepared”.

Das Lorraine Hotel mit Raum 306. Hier wurde MLK, auf der Terrasse stehend, vom gegenüberliegenden Haus aus erschossen.

Tag 45, Clarksdale – Memphis

125 km Richtung Nord, alles topfeben im Delta, insgesamt zwei leichte Kurven, dann waren wir in Memphis, Tennessee, im State of Volunteers.

Unterwegs haben wir die Fliegerstaffel für die effiziente Giftverteilung über den riesigen Baumwollfeldern angeschaut. Sie werden sinnigerweise “Air Traktors” genannt.

Dann ein Abstecher zu einem der Mississippi Mound Sites, die von Indianern zwischen 1200 und 1600 gebaut wurden. Die Ausgrabungen befanden sich leider auf privatem Grund, es war also, ausser einer Schildkröte, nichts zu sehen.

Und dann war da noch das “Fitz Casino” bei Tunica am Mississippi, eines von insgesamt neun im County. Etwas Beschäftigung und noch Einnahmen für den Staat.

In Memphis haben wir uns den Outdoor Einkaufstempel “Pyramids Bass Pro” angeschaut. Eine riesige Pyramide, die mal als Sportstadium konzipiert war, aber den Zweck nicht erfüllte und jetzt umgenutzt wurde.

Wir bleiben nun vier Nächte in Memphis, der Blues= und Bürgerrechts=Stadt.

Anstatt eine Indianersiedlung erwartete uns eine beachtlich grosse Schildkröte am Strassenrand.

Die Lufttraktoren sind gut festgebunden.

Die Giftpumpe wird über den Luftstrom angetrieben.

Der Mississippi bei Tunica – ziemlich hoch und über eine Meile breit.

Eines der grossen Outdoor Geschäfte.

Kinder werden mit lebendigen Fischen im Pool zu zukünftigen Kunden entwickelt.

Das Innere der Pyramide mit Hotel, Enten, Fischen und Alligatoren (alles was man hier so erlegt) inklusive.

Beale Street – Home of Blues, etwas kürzer als erwartet.

Alfons von der Security Truppe begrüsst uns und schaut hier zum Rechten!

Saturday Night Fever in Beale Street.