Zuerst statteten wir Tabasco auf Avery Island einen Besuch ab. Hier wird Tabasco hergestellt und weltweit vertrieben. Die Fabrik ist überschaubar gross und man kann den relativ einfachen Herstellungsprozess auf einer self-guided Tour gut verfolgen.
Nächste Station war St. Martinville. Hier besuchten wir das African American Museum, das den Sklavenhandel generell und die Situation damals speziell in St. Martinville aufzeigt. Schlicht gestaltet aber sehr informativ. Interessant war, dass Sklaven, die sich freikaufen konnten und selbst Geschäfte aufbauten, ebenfalls Sklaven hielten.
Im Gebäude nebenan ist das Museum of the Acadian Memorial untergebracht. Es dokumentiert die Vertreibung der etwa 10’000 Acadians, französische Auswanderer, die im heutigen Nova Scotia lebten und zwischen die Fronten der rivalisierten Engländer und Franzosen gerieten. Über 3000 landeten in Louisiana und bildeten den Grundstein für die Cajun-Kultur.
Letzter Stop dann im Sumpf des Lake Martin. Unser Guide zeigte uns die verschiedenen Facetten der Sumpflandschaft und ihrer Einwohner. Wunderschön!

Die Tabasco Factory auf Avery Island.

Es gibt 3 Grundzutaten für Tabasco: Chilischoten, Salz und Essig. Die Schoten kommen von Plantagen auf Avery Island und Südamerika und das Salz aus dem hauseigenen Salzbergwerk auf der Insel.

Die Schoten werden unter Zugabe von Salz zu Brei verarbeitet und dann 3 Jahre in Fässern gelagert.

Nach drei Jahren wird der Brei unter Zugabe von Essig während 3 Wochen gerührt und gereinigt.

Dann abfüllen Und verschicken.

Bild im Heritage Center in St. Martinville: die Ankunft der Acadians in Louisiana.

Nach jahrelanger Forschung ist die Tafel mit 3000 Namen der akadischen Einwanderer entstanden

Im Sumpf beim Lake Martin.

Ein kleinerer Alligator.

Sie nennen ihn den Sumpfpinguin.

Die Turtle Family.


Wie im Märchen.

Der “Schlangenvogel” trocknet seine Flügel.

