Tag 22, Danzig – Elblag

Unsere heutige Reise von Danzig nach Elblag (dt Elbling) haben wir etwas verlängert und uns noch die Frische Nehrung, eine Halbinsel die die Danziger Bucht vom Weichsel Haff abtrennt und sich über etwa 35 km von West nach Ost zieht. Im Osten gehört ein kleiner Teil zur russischen Exklave Kalliningrad, den haben wir ausgelassen. Bis zum Beginn der Nehrung hat es der Ostseeküste entlang noch eine alte Schmalspurlinie, die immer noch einmal im Tag für die Touris bedient wird.

Die Nehrung ist grösstenteils bewaldet und hat laaaange Sandstrände, die gut erschlossen und ein paar Touridörfer, die nach polnischem Stil mit Beizen und Shops ausgerüstet sind. Die Strassen könnten von Kia als Federungs- und Stossdämpfertest ausgewählt worden sein oder sie werden vom lokalen Garagengewerbe so gehalten. Unglaubliche Badewannen und Löcher und alle fahren in der Mitte, weil es dort weniger knallt und ziehen erst im letzten Moment auf ihre Seite, wenn gekreuzt wird. Ich habe das heute trainiert und es funktioniert.

Auf unserer Fahrt ist das Navi und auch die Navigatorin etwas warm geworden: Gesperrte Strassen, neue, dem Navi unbekannte Abschnitte, heftige Gewitter und banale Umleitungen waren der Grund.

Die Landschaft ist immer noch flach, viel Kulturland, mal ein Fluss und mal ein Kanal, viele Windräder und mal ein Kohlenhaufen, der in der Pampas verstromt wird.

Nach iterativem Anfahren des Hotels in der Altstadt von Elblag (3 Runden) hat dann BT den Hotel-Check-in übernommen, ich habe das Auto gehütet. Nach 10 Minuten ruft mich BT an und meint, sie hätten jetzt unsere Reservation gefunden, sie sei aber für den 28. September (anstatt August)! Aber alles gefixt, wir haben eine angenehme Liege für die nächsten 2 Nächte.

Elblag hat ein hübsches, überschaubares Altstädtli, aber wir sind ja wegen dem Elblag-Kanal da….