04.04.2017, Tag 83, Miyajima – Fukuoka

Heute morgen war “Inselhopping” angesagt. Zuerst mit der Fähre von der heiligen Insel Miyajima auf die Hauptinsel Honshu und mit dem Bummler zurück nach Hiroshima. Von da mit dem Shinkansen Richtung Südwesten zur Insel Kyushu, wo sich unsere letzte Station in Japan, Fukuoka, befindet. Die über 220 km hat der Shinkansen in 66 Minuten inklusive Halten absolviert. Er ist nicht auf Höchstgeschwindigkeit getrimmt (sie liegt zurzeit bei etwa 320km/h), sondern es geht darum die Durchschnittsgeschwindigkeit hoch zu halten, also freie Fahrt, kurze Stopps und gute Beschleunigung sind die Elemente, die es braucht.
Das durchfahrene Gebiet war sehr hügelig und es brauchte einige Tunnels, um das Geleise nicht zu kurvig werden zu lassen. Ich sass mit der Kamera am Fenster bereit, um die Überfahrt über die Brücke zwischen den Inseln festzuhalten. Der letzte Tunnel kam – er schien mir aber etwas lang – und tatsächlich wurde die Bemerkung von BT wahr, der Shinkansen fährt unten durch!
Fukuoka ist eine angenehmene, grosszügige und moderne Stadt. Wir besuchten zuerst, weil wir mit der Subway zu weit fuhren, den Strand mit Palmen an der “Korea-Strasse”. Danach fuhren wir mit dem Taxi zum ursprünglichen Ziel, zur Kirschblüte im Ohori-Park beim Fukuoka Castle.
Unglaublich schöne Bäume (noch nicht alle in Vollblust) und Hunderte von Leuten, die unter den Blüten Picnicten und die Kirschblüte feierten. Sie luden auch Fremde wie uns ein, bei Sushi und Bier teilzuhaben, aber wir wollten unbedingt noch mehr sehen.
Ein völlig neues Bild war denn auch der Abfallberg im Park, der zwar geordnet daher kam, aber doch sehr ungewohnt war.

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