Wir starteten heute mit einer Seoul Bus City Tour, um einen Überblick über die 15 (25 mit Regio) Millionen-Stadt zu gewinnen. Während der Fahrer mit dem Verkehr kämpfte, kämpften wir, vorbei an Tempeln, Aussichtstürmen, Museen und Shoppingzentren, gegen Wärme und den Schlaf.
Beim Changdeockgung Palast verliessen wir den Bus, um die Beine zu vertreten und den Palast etwas zu erforschen. Eines der Probleme, das wir hier haben, sind die Objekt- und Strassennamen, ist es jetzt Changgyeonggung oder Changdeokgung oder sind wir beim Cheonggyecheon?! Das andere Problem, es herrscht Rechtsverkehr hier – Nach drei Monaten im UK-System braucht das wieder etwas Zeit.
Im schönen Garten des Palasts stand noch eine Sonnenuhr aus Bronze, die ersten dieses Typs wurden hier um 1434 entwickelt.
Danach spazierten wir zum Hanok-Quartier Bukchon, wo man noch einige schmucke Holzhäuser sehen kann, wie sie vor einigen Jahrzehnten typisch für ganz Seoul waren.
Hier trafen wir viele Damen (und Herren) in traditionellen Trachten an, die vor allem den Sefie-Stick zum Einsatz brachten.
Dann ging es, an unzähligen Ständelis und Lädeli vorbei, zum Fluss Cheonggyecheon, der uns in einer entspannten Atmosphäre durch die lärmige Grossstadt zum Hotel zurück führte.
Seoul erleben wir als sehr lebhaft und die Improvisationslust, wie wir sie von andern asiatischen Ländern, wie Thailand, Vietnam oder Kambodscha kennen, ist hier noch nicht ganz verschwunden, insbesondere, wenn man sich den Warentransport anschaut.
Die Koreaner sind etwas hektisch, manchmal drängeln sie etwas, aber im Stassenverkehr erleben wir sie, trotz Hupen, recht diszipliniert und für den Bus stehen sie immer perfekt in einer Linie an 😉

