Gestern Abend noch ein kleiner Streifzug durch das sehr lebhafte Ausgehviertel.
Heute morgen dann zum Sungnyemun Tor im Süden, erbaut 1395, 2009 abgebrannt und jetzt wieder aufgebaut. Gleich daneben beginnt der mehr als 600 Jahre alte Namdaemun Markt, heute ist er immer noch ein wichtiger Umschlagsplatz für die Seouler. Ich habe mir hier ein relativ lichtstarkes Festbrennweitenobjetiv gekauft, mal sehen was dabei rauskommt.
Nach den vielen Tempeln gabs wieder mal eine (katholische) Kirche. Seit 1882 herrscht Religionsfreiheit in Korea.
In einem Kaffee dann der ultimative Ansatz zur Bekämpfung der Klimaerwärmung: Das Pissoir wurde mit Eis gefüllt!
Erleichtert ging es Richtiung Gyeongbokgung Palast. Unterwegs beobachteten wir, wie Tausende von Polizisten mit Bussen stationiert wurden, unser Hotel natürlich im Brennpunkt, und Präsenz markierten. Grund waren Wahlveranstaltungen der Parteien, die gleichzeitig in der Innenstadt stattfanden.
Daneben noch eine Gedenkveranstaltung mit gelben Ballonen für die 304 meist jugendlichen Opfer der Fähre Sewol, deren Untergang sich vor 1000 Tagen ereignete und die Urache und Schuldfrage inmer noch nicht geklärt seien.
Dann noch eine Runde im Garten des Gyeongbokgung Palasts, der sehr gut besucht war und einmal mehr hunderte von Personen in Trachten und Selfie-Sticks anzog.



















