Ostwärts von Alamogordo ging es heute nach Roswell, zuerst durch das Apachen / Mescalero Reservat, das ausnehmend grün und friedlich anzuschauen ist. Ein kurzer aber heftiger Stop war angesagt, als der Elchbulle keine 100 Meter vor uns zum Sprung über die US-70 ansetzte – aber er überlegte es sich anders und kehrte zu seinen 5 Begleiterinnen zurück und sie verschwanden im Wald.
Einige Meilen später machten wir einen Abstecher nach Lincoln im hübschen Hondo Valley, eine der gefährlichsten Besiedlungen in den 1870 Jahren. Der Lincoln County War wütete hier und Billy the Kid war einer der Gunmen, die für den Ranger John Tunstall arbeiteten. Im April 1881 wurde er von Pat Garret im Gerichtsgebäude in Lincoln eingesperrt, aber nach 14 Tage konnte Billy flüchten und erschoss bei der Flucht zwei Wächter.
Einige Gebäude sind noch erhalten / renoviert und man kann sich etwa vorstellen, wie es hier vor 150 Jahren ausgesehen haben mag.
Kurzer Abstecher noch zum Stanton Fort, eines der Grössten im widen Westen der USA. Trotz eintrittspflichtigem Folkfestival, haben uns die Securityleute für fünf Minuten ins Innere des Fortkomplexes gelassen, um einen kurzen Eindruck zu bekommen.
Dann die letzte Etappe nach Roswell, das vor allem wegen dem angeblichen Roswell-Zwischenfall, bei dem 1947 ein UFO abgestürzt sein soll, bekannt ist. Wir haben hier das UFO- Museum besucht und uns danach sehr verunsichert Richtung Hotel aufgemacht.

Lincoln, das Gerichtsgebäude aus dem Billy the Kid geflohen ist.

Lincoln, Ursprüngliche Behausung der ersten Siedler.

Lincoln, beim Post Office und Laden.

Lincoln, erstklassiger Cappuccino mit netter Bedienung.

Lincoln, wir machen es uns auf der Porch gemütlich….

… und beobachten die Kolibris.

Lincoln, martialische Felgen à la Ben Hur.

Auf dem Parkplatz des Fort Stanton.

Fort Stanton, Eindruck der grosszügig angelegten Gebäulichkeiten.

Roswell, im UFO- Museum.

