Tag 11, Roswell – Carlsbad (Caverns)

Alles südwärts auf der US-285 über Artesia mit einigen Ölfeldern in der Umgebung nach Carlsbad zum National Park “Carlsbad Caverns”.

Die Höhle liegt in der Chihuahua-Wüste in den Guadalupe Mountains etwa 40km von Carlsbad entfernt. Wir sind über die Fledermaushöhle, die allabendlich ein Schauspiel mit den tausenden von aus- und einfliegenden Fledermäusen bietet, eingestiegen. Nach etwa 45 Minuten Abstieg durch riesige Hallen, sind wir im “BIG ROOM” angekommen – ein riesiges Gewölbe mit einer schier unendlichen Anzahl von Figuren und Formen. Sehenswert!

Nach insgesamt 2 Stunden in der Höhle gings mit dem Lift 250 Meter aufwärts wieder ans Tageslicht und mit etwa 33 Grad doch merklich wärmeren Umgebung. Damit ist auch unser Nationalpark-Jahrespass amortisiert 😉

Nach einem frühen und guten Dinner beim Japaner sind wir dann nochmals zum Cavern N.P. Gefahren, um in der Abenddämmerung das Fledermausspektakel mitzuerleben. Zuerst eine interessante Einführung des Rangers, dann kamen die 250’000 bis 500’000 (Stand 2005} Mäuse in riesigen Schwärmen lautlos aus der Höhle. Wir schauten etwa 20 Minuten dem Treiben zu, dann wurde es Dunkel und wir konnten die Schwärme nicht mehr erkennen.

Raffinerie bei Artesia.

Und hier kommt der eher dickflüssige Saft her.

Der Eingang zur Fledermaus=Höhle. Die Arena dient zur Beobachtung der aus- und einfliegenden Säuger.

Für die eher vorsichtigen Besucher, konnte man sich kostenpflichtig mit Ausrüstung eindecken.

Der Abstieg.

Ein paar Formationen in der Höhle.

Ein paar Formationen in der Höhle.

Ein paar Formationen in der Höhle.

Ein paar Formationen in der Höhle.

Tag 10, Alamogordo – Roswell

Ostwärts von Alamogordo ging es heute nach Roswell, zuerst durch das Apachen / Mescalero Reservat, das ausnehmend grün und friedlich anzuschauen ist. Ein kurzer aber heftiger Stop war angesagt, als der Elchbulle keine 100 Meter vor uns zum Sprung über die US-70 ansetzte – aber er überlegte es sich anders und kehrte zu seinen 5 Begleiterinnen zurück und sie verschwanden im Wald.

Einige Meilen später machten wir einen Abstecher nach Lincoln im hübschen Hondo Valley, eine der gefährlichsten Besiedlungen in den 1870 Jahren. Der Lincoln County War wütete hier und Billy the Kid war einer der Gunmen, die für den Ranger John Tunstall arbeiteten. Im April 1881 wurde er von Pat Garret im Gerichtsgebäude in Lincoln eingesperrt, aber nach 14 Tage konnte Billy flüchten und erschoss bei der Flucht zwei Wächter.

Einige Gebäude sind noch erhalten / renoviert und man kann sich etwa vorstellen, wie es hier vor 150 Jahren ausgesehen haben mag.

Kurzer Abstecher noch zum Stanton Fort, eines der Grössten im widen Westen der USA. Trotz eintrittspflichtigem Folkfestival, haben uns die Securityleute für fünf Minuten ins Innere des Fortkomplexes gelassen, um einen kurzen Eindruck zu bekommen.

Dann die letzte Etappe nach Roswell, das vor allem wegen dem angeblichen Roswell-Zwischenfall, bei dem 1947 ein UFO abgestürzt sein soll, bekannt ist. Wir haben hier das UFO- Museum besucht und uns danach sehr verunsichert Richtung Hotel aufgemacht.

Lincoln, das Gerichtsgebäude aus dem Billy the Kid geflohen ist.

Lincoln, Ursprüngliche Behausung der ersten Siedler.

Lincoln, beim Post Office und Laden.

Lincoln, erstklassiger Cappuccino mit netter Bedienung.

Lincoln, wir machen es uns auf der Porch gemütlich….

… und beobachten die Kolibris.

Lincoln, martialische Felgen à la Ben Hur.

Auf dem Parkplatz des Fort Stanton.

Fort Stanton, Eindruck der grosszügig angelegten Gebäulichkeiten.

Roswell, im UFO- Museum.

Tag 9, Santa Fe – Alamogorda

Auf der I-25 ging es heute weiter Richtung Süden. Erster Stop war für das Kasha-Katuwe Tent Rocks N.M. geplant. Exit 264 und dann ins Indianer Reservat und nach 10 Meilen im Indianerdorf rechts abbiegen – denkste! Barrikaden und quergestellte Trucks und ein paar Indianer versperren den Weg! Ich halte an, steige aus und frage den Typen, weshalb denn hier gesperrt sei. Er wird richtig ausfällig, ich solle gefälligst umdrehen und zwar subito sonst rufe er die Polizei, etc. Die andere Richtung war mit dem Schild “Access to village for Indians only” gesperrt. Das wars dann, wir kehrten wieder um.

Nächster Halt ist das “Valley of fires”, ein Park in mitten eines riesigen, etwa 45 Meilen langen und 6 Meilen breiten Lavafeldes, das vor etwa 6000 Jahren durch Eruptionen des “Little Black Peaks” entstanden ist. Die Formen und Vielfalt der Vegetation ist erstaunlich.

Etwa 60 Meilen später der nächste Halt im “Three Rivers Petroglyph Site”. Hier gibt es, nebst Klapperschlangen, eine Menge von etwa 1400 bis 800 jährigen Felsmalereien, es sollen mehr als 23000 sein, zu bestaunen.

In Alamogordo angekommen, legen wir uns etwas hin, damit wir dann für den Sonnenuntergang im White Sands N.M. bereit sind.

Der weisse Gips im White Sands N.M. ist schon speziell. Weisse Dünen und die Landschaft erinnern stark an Schneegebilde.

Das Nachtessen in Form von Fajitas bestellen wir in einer Beiz der Kette Chili. Erstaunlich gut und mit 18$ für zwei Personen äusserst preiswert. Erstaunlich auch, dass vernünftige Biere wie das Santa Fe Amber Ale serviert werden!

Der Versuch das Gelände, wo die erste Atomexplosion durchgeführt (Trinity) wurde, zu besuchen, scheiterte kläglich.

Das Valley of Fire.

Spezielle Formen der erkalteten Lava.

Eine sehr alte Juniper, die im Lavafeld wächst.

Das Gebiet des Petroglyphen Parks.

Ein Beispiel.

Und noch eines.

Im White Sands N.M. Wie Schnee, der Gips.

Man kann den White Sands N.M. Aus 50 km Entfernung als weissen Strich erkennen!

Unterwegs auf den Dünen.

Wunderschöne Zeichnungen.

Alles klar.

Sonnenuntergang.

Spezielle Beleuchtung gerade nach dem Sunset.

Tag 8, Bandelier N.M. und Santa Fe

Bei angenehmem Wetter fahren wir zum Bandelier National Monument und erkunden die Gegend im Frijoles Canyon, in dem sich vor über 10’000 Jahren Menschen niederliessen. Die Canyonwände bestehen aus gepresster Vulkanasche (Tuff) und erodieren variantenreich. Die Pueblo=Indianer haben Höhlen erweitert und Häuser gebaut sowie Landwirtschaft betrieben.

Nach dem Park gab es noch eine Runde Sightseeing in Santa Fe, ein überschaubares Städtchen mit viel Kunstgalerien, sogar das State Capitol hat eine interessante, öffentlich zugängliche Sammlung.

Bandelier N.M. Sicht über den Frioles Canyon.

Zutritt zu den Höhlen ist über Leitern möglich.

Die ovalförmigen Ruinen des pueblos Tyuonyi auf dem Boden des Canyons.

Beispiel der unaufhaltsamen Erosion.

Zugang zum Alcove House, das über 4 Leitern über 140 Fuss erreicht wird.

Santa Fe: Auf der Plaza.

Nette Lädeli.

Und einladende Gartenbeizli.

Die älteste Kirche der USA, 1610 erbaut.

Santa Fe State Capitol mit interessanter Bildersammlung.

Eines der Werke im Gang zum Senatsraum.

Und das ist der einzige Zug in Santa Fe Station!

Tag 7, Alamosa – Taos – Los Alamos – Santa Fe

Heute ging es südwärts über die Grenze nach New Mexico. Schönes aber kühles Wetter begleitete uns bis zum ersten Halt bei der etwa 300 Meter tiefen Schlucht des Rio Grande. 1965 hat John Dunn die Stahlbrücke bauen lassen, die dann als schönste Brücke der USA honoriert wurde.

Danach ging es weiter nach Taos, genauer zum Taos Pueblo, einem Weltkulturerbe. Das Pueblo wurde vor über 1000 Jahren gegründet und hat einige Turbulenzen erlebt. Heute leben noch 150 Leute im Lehmdorf.

Nach einer kurzen Fahrt durch das hübsche Städtchen Taos, das ganz im Pueblostil gehalten ist, haben wir uns noch die schlichte, über 350 jährige San Francisco Asis Kirche angeschaut.

Nächste Station ist Los Alamos, the “birthplace of the atomic bomb”. Hier wurden “Little Boy” und “Fat Man” entwickelt und gebaut und später über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Im “Bradbury Science Museum” ist die Geschichte des “Manhatten Projects” dokumentiert. In Los Alamos waren über 6000 Personen in die Entwicklung der Bombe involviert. Etwas befremdend wirkte es schon auf uns, haben wir doch vor 2 Jahren die andere Seite in Japan besucht.

Heute stehen neue Laborgebäude etwas ausserhalb von Los Alamos, in denen mehr als 12’000 Leute an Atomwaffen, deren Langzeitverhalten, etc. im Auftrag der Administration forschen!

Nächste Station war unser Hotel, etwas ausserhalb von Santa Fe und ein vorzügliches Dinner im “Ranch House”.

Rio Grande Gorge.

Der Preisgewinner.

Letzte Möglichkeit für die Lebensmüden auf der Brücke.

Bunter Kaffee Shop!

Taos Pueblo

Die Kirche, die 1847 durch die US Kavallerie zerstört wurde, 150 Einwohner starben.

Typische (Back-) Öfen aus Lehm.

Pueblo mit den typischen Einstiegsleitern.

San Francisco Asis.

Los Alamos, R. Oppenheimer und L Groves, die Projektleiter vor historischen Gebäuden des Manhatten Projects.

Mit diesem Brief von Einstein an Präsident Roosevelt hat alles angefangen!