Bevor es Richtung Osten weiterging, besuchten wir noch die Driving Range, kaum 1 km von unserem Hotel entfernt. Ich sprach mit dem Eigentümer und er erzählte, dass er nebst der Range, die er mit seinem Bruder betreibe, noch im Consulting für die Ölindustrie tätig sei. Dann habe er ja bald nichts mehr zu tun, wenn wegen der Klimaerwärmung die Ölförderung eingestellt werde, meinte ich. Ja, es sei tatsächlich so, sagte er, dass in Louisiana die Vorschriften und Bedingungen für Neuerschliessungen von Ölfeldern immer härter werden – but Mr. Trump brings work back to us!
Dann ging es weiter auf der Interstate 10 nach Osten, durch riesige Sümpfe, über einige Bayous und Bays und zuletzt über eine imposante Brücke über den Mississippi nach Baton Rouge, der Hauptstadt von Louisiana.
Woher kommt der Name Baton Rouge? Als 1699 französische Kundschafter das Gebiet erreichten, fanden sie auf einem Hügel einen roten Stock, der die Grenze zwischen zwei Indianerstämmen markierte – der Stock wurde zum Stadtnamen.
Am Nachmittag besuchten wir in der Nähe des Hotels den “Bluebonnet Swamp”, der einen schönen Rundweg am Rand des Sumpfes anbietet. Sprichwörtlich, der Sumpf in der Stadt. Wir sichteten Schildkröten, zwei Wasserschlangen, ich habe den Namen, der mir der Ranger mitgegeben hat, vergessen, einen Hasen und einige hübsche Vögel sowie einen Waschbären.
Dinner heute fand in einer bemerkenswerten griechisch/libanesischen Beiz, drei Minuten vom Hotel entfernt, statt. Ausgezeichnet, mit griechischem Wein und es gab sogar einen Dining-Room 😂.

So stelle ich mir das vor: der Ätti mit den Enkeln auf der Driving Range.

Boardwalk durch den Bluebonnet Swamp.
Die eine Schlange noch auf dem Baumstamm.

Die Andere regungslos im Pflutter.

Sie jagte unterwegs noch ein paar kleine Fische.

