Nachdem es die ganze Nacht stark geregnet und gewittert hatte, sind wir mit unserem Touripanzer weiter der Südküste ostwärts auf der Queens Road gefahren. Alles grün, Flüsse braun und nur die Hälfte der Wellblechverkaufsbuden waren besetzt. In einem Dorf haben wir über 10 “Hot Corn” Buden gezählt. Als ich wenig später eine Fijianerin fragte, warum denn alle das Gleiche verkaufen und, in diesem Fall, höchstens 2 Stände besetzt seien, meinte sie, dass halt der Mais hier schon bekannt sei, aber jetzt hätten sie keinen mehr!
Sonst ist wenig zu sehen oder sagen wir so, wir wissen nicht, ob es etwas zusehen gäbe – die Karte ist Schrott (da ist maps.me ein Segen), es gibt fast keine Wegweiser (vielleicht weil es nichts gibt) und die Reiseliteratur ist auch zurückhaltend.
Auf jeden Fall kamen wir, nach einem Zwischenstopp in Pacific Harbour, wo wir die Rabattübersicht des Spermarktes sowie die Meldetromnel bestaunten und wir aufgeklärt wurden, dass sie ab und zu noch gebraucht werde und man sie bis 18 km weit hören könne, in unserem Hotel in Lami, einem Vorort von Suva, der Hauptstadt von Fiji, an.
Auf uns wartete eine grosszügige Suite, mit Ausblick auf die vorgelagerten Inselchen und die Boote an den Bojen, fast wie auf dem Schiff 😉
06.03.2017, Tag 54, Sigatoka
Nach hergorragender Seafoodplatte und etwas Folklore gestern Abend, hängen wir heute etwas herum. Bei gut 30 Grad regnet es etwa alle 30 Minuten für 5 Minuten, aber man kommt über einen gedecktem Walkway zur Happy Hour. Vielleicht noch etwas Fitness oder Driving Range, mal sehen.
Und fir dehei wynsche mr guets Wätter fir die drey scheenschte Dääg!
05.03.2017, Tag 53, Nani – Sigatoka
Praktisch die ganze Nacht bis gegen heute Mittag hatten wir hier tropische Regenfälle, begleitet von Blitz und Donner.
Nach einem Kreditkartenabzug mit museumsreifem Ritschratsch übernahmen wir unseren Landcruiser SUV und fuhren der Südküste der Hauptinsel “Viti Levu” Richtung Sigatora. Die Karte, die wir erhielten, hat vermutlich Enna gezeichnet, eine Strasse rund um die Insel 😉 Unterwegs ein Markt, sofort anschauen. Hier kauft man im Bündel, ob man alles braucht oder nicht. Auffallend waren die grossen Wurzeln mit dicken Stengeln im Viererpack (Namen weiss ich nicht mehr). Wir aber nahmen die Tourifalle: 3 Ananas für 5 Fijidollar, eine davon aufschneiden, plus 3 Dollar und 2 Dollar Tip, macht 10 Dollar. Gut war sie, die Ananas und das Geschäft auch, für unseren Händler.
Nach einer guten Stunde Fahrt auf der Palmen- und Zuckerrohrgesäumten Strasse, Überquerung von unzähligen braunen, hochstehenden Flüssen und vielen bedienten Wellblechverkaufsständen, erreichten wir unser Resort. Schön und grosszügig angelegt, Zimmer mit Meeressicht, kinderfreie Zone inklusive 😉 relativ wenig Leute (es ist Vorsaison) und einige Angebote. Ich denke, wir halten das mal aus hier.
04.03.2017, Tag 52, Christchurch – Nadi (Fiji)
Noch ein letztes Containerzmorge in Christchurch, dann einchecken für den Flug nach Fiji. Alles läuft wie geschmiert. Danach auf der Terasse beim Kaffee merke ich, dass ich das Seglermesser, das ich von meinen november-Kollegen erhalten habe, immer noch im Handgepäck habe. Mischt!
Ich ging zurück zum Check-In, erklärte mein Problem und die Lady sagte zu mir: “I can put it into your luggage if it is not locked. Do you trust me?” Ich hatte wenig Optionen und überliess ihr das Messer.
Dann 3,5 h Flug mit etwas Aussicht, z.B. der Vulkan Mount Taranaki auf der Nordinsel von NZ. In Fiji angekommen, war das Messer tatsächlich im Koffer! Super Service!
Nun muss ich nur noch einen Platz mit Wifi im Hotel suchen, die Services scheinen da etwas weniger ausgeprägt 😉
























