17.03.2017, Tag 65, Castaway Island – Nadi

Der letzt Tag an der Bar mit dem Paddel von Tom Hanks. Wir hingen noch etwas im Resort rum, bereiteten unsere Weiterreise nach Tokyo mit Studium der Stadtpläne, Zugsverbindungen, Taxipass, etc. vor. Dann ging es nach musikalischem Abschied
mit der regulären Fähre (kein Wassertaxi mehr;-( an kleinsten Inseln vorbei, zurück nach Denerau und per Abholservice nach Nadi, wo wir in der Nähe des Flughafens unsere Liege haben. Und, Wäsche machen ist wieder mal angesagt. Das war der letzte Tag auf Fiji, morgen gehts nach Tokyo.

16.03.2017, Tag 64, Castaway Island

Ein etwas trauriger Tag heute: Zwei Drittel der Reise sind um, auf der anderen Seite ein guter Tag: Wir haben immer noch einen Monat vor uns und das Wetter und die Landschaft hier in der Südsee sind aussergewöhnlich!
Heute sind wir endlich in der Südsee gesegelt! Wir haben 30 Minuten auf dem HobbieCat des Resorts die Südsee aufgemischt. Es hatte Wind, sie liessen uns alleine raus und wir kamen auch wieder zurück ;-). Der Cat ist ein einfaches Boot für 4 Personen ohne Schwert und nur Grosssegel, also äusserst bequem zu manöverieren. Das war so gut, dass wir ihn am Nachmittag bei etwas mehr Wind nochmals ausführten.
Zwischendurch trafen wir noch den Küchenchef des Resorts, ein Zürcher, der schon seit 20 Jahren auf Fiji lebt und den Fijipass hat.
Auf die Arbeitsmoral angesprochen, meinte er, dass er als Köche nur Inder anstelle, sonst laufe da gar nichts. Anstellungen würden nach britischen Regeln gamanaged und Löhne netto, also abzüglich PK und Steuern, zweiwöchentlich ausbezahlt.
Wenn die Fijianer nicht performten, tausche er sie aus. Es gebe keine Arbeitslosen auf Fiji, meinte er, sondern nur Faule.
Sonst meinte er, dass es Fiji gut gehe, die Korruption nehme ab (obwohl internationale Beobachter das Gegenteil sagen). Die Altersvorsorge sei gut unterwegs und das Business wachse und man gebe dem Umweltschutz eine angemessene Priorität u.a. werde Recycling vorangetrieben.

15.03.2017, Tag 63, Yasawa – Castaway (Mananuka Island)

Nach relaxtem Morgen und Verabschiedung mit Gesang wurden wir mit zwei australischen Pärchen zum Terminal (eine offene Hütte mit Strohdach) des Yasawa Island Resort gefahren. Nach kurzer Zeit traf unser Zweimotorflieger ein und wir machten uns bereit für den Flug zurück nach Nadi, auf die Hauptinsel. Unterwegs gabs gute Aussicht auf einige Atolle, die unglaubliche Farben produzieren können.
In Nadi wurden wir von einem indischstämmigen Fijianer abgeholt und zur Marina von Denarau gefahren. In seinem indischen Slang hat er uns die Verkehrssituation in Nadi, seine Abkürzungen und die Welt erklärt, es war herrlich und ein Trinkgeld wert, was sonst hier nicht üblich ist (dass man Trinkgeld gibt).
Der Skipper unseres Wassertaxis empfing uns und wir hatten noch 10 Minuten bis zur Abfahrt. Zuerst Wasser und Bier im Supermarkt holen, dann noch schnell pinkeln. Da sah ich eine Schlange von Menschen, mindestens 150 Meter lang und alle warteten auf Einlass ins Hard Rock Cafe!
Wir waren bereit und liefen mit unserer Crew zielstrebig zum Bootssteg, und, die Schlange startete hier, nicht bei der Beiz, es waren alles Kreuzfahrtpassagiere, die auf ihren Abtransport aufs Schiff warteten!

Wir fuhren zügig los mit unseren 2 x 150 PS und erreichten bei etwa 26 kn Geschwindigkeit unsere kleine Insel Castaway Island, wo vor 17 Jahren, nicht weit weg, der Film mit Tom Hanks gedreht wurde, innert 45 Minuten.

Herzlicher Empfang mit Kette und Musik und Bezug unserer Bure nahe am Strand.

Unverzüglich ging es dann los mit dem “Management Drink”, der uns ein paar nette Bekanntschaften (Melbourne und RF Fans) aber auch Häppchen, Drinks und Sonnenuntergang bot.

14.03.2017, Tag 62, Yasawa Island (Blue Lagoon)

Heute ging es mit dem Motorboot zügig gegen Süden zu der Insel Yasawali, wo sich die “Blue Lagoon Cave” befindet. Manche kennen sie noch vom Film “Blue Lagoon”, dort hat sich Brook Shields auf dem Felsen in der ersten Höhle geräkelt. Unterwegs wieder eine Delphinfamilie, die uns begleitete. Immer noch schön.
Unsere Achtergruppe wurde dann am felsigen Strand mit unseren Badesachen abgesetzt und die Guides der Höhle übernahmen.
Umziehen, dann mit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel die steile Treppe hinunter, am Ende absitzen, das ungewöhnlich kühle Wasser an den Beinen fühlen und rein.
Die Höhle ist etwa 30m hoch und oben teilweise offen, man hat also genug Licht, um die Umgebung und insbesondere den bekannten Fels zu erkennen.
Das Wasser ist klar und leicht salzig, es gibt also eine Verbindung zwischen Meer und Höhle, ebenso ändert sich der Wasserstand mit den Gezeiten. Es sollen Aale, Schnecken und Snapper in der Höhle leben.
Dann kam der Besuch der zweiten Höhle. Um die zu erreichen, musste man durch einen etwa 6 m langen dunklen Spalt etwa 1,5m unter Wasser durchtauchen. Auf der einen Seite war der Guide, der uns zeigte, wo der Durchgang ist und auf der anderen Seite wartete der Zweite, der mit einem leichten Schlag auf unsere Hinterköpfe deutlich machte, dass wir auftauchen können. Nun war es dunkel. Speziell, nichts für Phobiker, denke ich.
Der Guide hat uns dann mit der Taschenlampe durch die Höhle geführt, wir schwammen ihm nach. Manchmal waren die Felsen nur 40 cm über der Wasseroberfläche. Wir erkannten dann auch, dass es zwei kleine Kamine hat, durch die genügend Licht floss, dass man nach Adaption auch ohne Lampe etwas sehen konnte. Dann die gleiche Prozedur wieder zurück.
Das war speziell für mich, eine Höhle mal schwimmend zu erkunden.

Leider ist das iPhone immer noch nicht wasserdicht und die Bilder bleiben noch auf der SD-Card der Unterwasserkamera.

13.03.2017, Tag 61, Yasawa Island

Heute war Schnorcheln angesagt. Mit dem Boot fuhren wir etwa 15 Minuten nordwärts der Küste entlang bis uns plötzlich eine grosse Familie Delfine mit ihren Jungen begleitete. Immer wieder schön.
Dann zu unserem Korallenriff, eines von 16 um diese Insel, dem wir dann fast eine Stunde entlang schnorchelten und die Lichtspiele, Fische und Korallen genossen.
Danach ging es zum “Beach Picnic”; BT und ich wurden an einem einsamen Strand mit Schirm, Decke und Kühlbox ausgesetzt und zwei Stunden später wieder abgeholt. Sehr entspannend.

Das iPhone blieb heute am Trockenen, deshalb eher Symbolbilder 😉

12.03.2017, Tag 60, Natadola Beach – Yasawa Island

Mietwagenrückgabe am Flughafen nach etwa 600 km Fahrt rund um die Hauptinsel. Beim ersten und einzigen Auftanken stellten wir fest, dass der Dieselpreis hier FJD 1.40, also etwa CHF -.70 pro Liter beträgt.
Unser Kampfwagen hat etwa 9l pro 100km verbrannt und ich habe das Gaspedal immer wie ein rohes Ei behandelt!
Dann Einchecken, zusammen mit einem Australischen Pärchen, das Honeymoon feiert, für unseren 30 Minuten Island Hop nach Yasawa, einem einsameren Resort, wo wir die nächsten 3 Nächte unsere eigene Bure und Strand haben.
Auf dem Flug haben wir die Insellandschaft vor dem Westteil der Hauptinsel etwas betrachten können.

11.03.2017, Tag 59, Natadola Beach

Morgenessen im Resort mit grossem Buffet, schön. Am Tisch neben uns sass eine junge Japanerin mit ihrer Mutter. Nachdem die Mutter den Tisch verlassen hatte, widmete sich die Tochter den Feigen. Die Vierteli nahm sie gekonnt mit dem Löffel aus und deponierte das Fruchtfleisch – und ass die Schale. Nächstes Vierteli, dasselbe. BT und ich konnten förmlich den bitteren Geschmack spüren. Wir diskutierten kurz, ob wir ihr sagen sollen, dass umgekehrt möglicherweise besser schmecken könnte. Also ging ich zu ihr hin und erklärte ihr unsere Sicht der Fruchtverwertung. Zuerst war sie verlegen, dann bedankte sie sich ausschweifend und ich erklärte ihr, dass wir in einer Woche in Japan sein werden und dann auch froh sind, wenn uns jemand solche Hinweise geben kann.

Am Nachmittag ging es auf den Touriausflug in ein “echtes” Fijidorf. Wir fuhren, zusammen mit einem Paar von Wisconsin und einem aus Sydney zu einem Dorf, etwa 10 km von unserem Hotel entfernt und wurden dort vom Chief Deputy empfangen.

Er führte uns durch das Dorf mit etwa 300 Einwohnern und erzählte über Gemeinschaft, Schule und Kirche. Es sind drei Clans, die hier nach einfachen Regeln zusammenleben. Gibt es Streit, entscheidet der Chief (es soll Dörfer mit weiblichen Chiefs geben), gibt es gravierendere Vorfälle, schaltet er die Polizei ein.

Alle Bewohner sind Christen und die sonntäglichen Kirchenrituale sind zentral für die Gemeinschaft.

Nach der Tour wurden wir im Community House von den etwa 25 anwesenden Bewohnern mit der “Kava Cerenomy” als wichtige Gäste begrüsst. Wir als Gäste sassen den Bewohnern gegenüber, ich als gewählter Chief der Gäste in der Mitte 😉

Dann wurde der Kava, der aus den gleichnamigen Wurzeln hergestellt wird, zubereitet, verschiedene Verse gesprochen, bevor mir die Kokosnussschale mit Kava überreicht wurde. Dreimal Klatschen, ein lautes “Bula!” und dann die Schale leeren. Kava enthält keinen Alkohol aber Wirkstoffe, die entspannend wirken und auch in der Pharma Industrie Verwendung finden.

Das ging so weiter, bis alle ihre Schale getrunken hatten, dann Vorstellung der Besucher und Beginn der musikalischen Darbietung mit Gesang und Tanz und zwar mit den Gästen. Nochmals Kava, dann abgekürzt zur Fiji Landeshymne als Abschluss.

Ich fand es eindrücklich, insbesondere in welcher Ruhe der Chief Deputy das Zusammenleben und die Prinzipien der Gemeinschaft erklärte. Inweit die Bewohner vor allem durch die zu erwartenden Spenden motiviert wurden, kann ich nicht beurteilen, aber ihr Auftritt wirkte authentisch und wenig gelangweilt.

Interessant war auch zu sehen, was denn die amerikanischen und australischen jungen Damen kümmerte: “Muss ich wirklich barfuss in diesen Gemeinschaftsraum, und, was, wir trinken den Kava alle aus der gleichen Schale?!

10.03.2017, Tag 58, Rakiraki – Natadola Beach

Heute verliessen wir Rakiraki nachdem gestern Abend der nächste Stromausfall, wie vom persönlich anwesenden Engineer angekündigt wurde, nach spätestens 10 Minuten wieder behoben war.

Wir verliessen auch Evonda, unsere fijianische “Menu-Consultant and Supply Chain Executive”, die wir in den letzten 2 Tagen kennen gelernt hatten.
Sie ist eine aufgestellte, humorvolle, geschiedene Frau, die mit den 2 Söhnen 10 und 21 mit ihren Eltern nicht weit weg von Rakiraki in einem Haus lebt.

Der ältere Sohn arbeitet beim EW und sie hat die Schichten am Nachmittag/Abend im Hotel. Der ältere Sohn zahlt jetzt auch in die Familienkasse, das würde entlasten, aber sie mache sich Sorgen um seine weitere Karriere, aber er sei ja jetzt alt genug. Wie denn das sei, wenn er eine Freundin heimbringe? Sie lachte und meinte, dann sei Zeit für ihn auszuziehen.

Der Jüngere geht noch in die Primary School und wird, wenn sie arbeitet, von ihren Eltern betreut.

Was denn die Träume der Fijianer und ihre persönlichen seien, fragte ich sie. Sie lachte etwas verlegen und meinte, viele Leute möchten mehr vom eigenen Land und andere Länder sehen und dann auch mehr Geld verdienen. War ja nicht DIE Überraschung für mich. Aber sie sei zufrieden, dass sie gute Arbeit habe, und die Betreuung des Jüngsten funktioniere und sie solch nette Leute wie uns treffen könne (hat sie erst beim Abschied gesagt 😉

Die Fahrt ging der Nordküste entlang Richtung Westen. Diese Region ist trockener und wird vom Zuckerrohranbau und der indischstämmigen Bevölkerung Fijis dominiert.

Die Inder wurden um 1900 als Arbeitskräfte nach Fiji geholt und wenn sie 5 Jahre hier gearbeitet hatten, konnten sie sich frei niederlassen. Die Rechnung ging nicht ganz auf, begannen die arbeitssamen Inder doch die Fijianer langsam zu dominieren, die Fijianer haben das Arbeiten ja nicht gerade erfunden. Das gipfelte dann in den Achzigerjahren, nach der Loslösung vom Commonwealth 1970, darin, dass bei der freien Wahl mehr Indischstämmige als Fijianer in das Parlament gewählt wurden, was dann zu Putschen und Chaos führte.

Unterdessen scheint das gefixt, die Verfassung wurde angepasst und die Demokratie ist etabliert.

Wir machten Halt in Ba und Lautoka und wir meinten wir seien in Indien! Sehr geschäftig, grosser und schöner Markt (und die Fijianerinnen sassen vor der Markthalle mit ihren Sachen im Schatten).

Wir genehmigten uns ein Chicken Gericht im indischen Fast Food für gerade mal CHF 3.-
Die Kinder schliefen auf dem Tisch und die Temperatur war im wärmeren Bereich – aber das Essen war ausgezeichnet (Im Gegensatz zu den Fijianern verstehen die Inder etwas vom Würzen).
Danach das Schlussstück bis zum Resort, hier wird der Gästenamen schon 500m vor dem Hauptgebäude an der Schranke kontrolliert.
Wir haben eine grosszügige Unterkunft in einer “Bure”, direkt am Pazifik und die Anlage ist wirklich schön angelegt. Wir werden uns vertun können 😉

09.03.2017, Tag 57, Rakiraki

Wir nahmen es heute gemütlich, schnödeten über das Morgenessen und piesackten die Dame an der Reception wegen dem Internet, das wegen dem schweren Gewitter vom Dienstag hier immer noch nicht läuft.
Am Nachmittag unternahm ich dann eine einstündige Wanderung zu einem anderen Punkt der Halbinsel und genoss die Fijitemperaturen. Die drei Fijianer, die im Auto zum Mähdienst ausrückten, kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, was denn der an der Sonne macht. Das richtige Verhalten für diese Tageszeit hat dann ein Gärtner demonstriert, er schnarchte unter einem Busch am Wegrand.
Bei der Rückkehr hielt der Glacéwagen an, die drei Fijianer auf der Sitzbank rutschten zusammen und wollten mich gerade mitnehmen. Nein Danke, ich laufe 😉 Danach Beach(li) Pool und Happy hour ….

08.03.2017, Tag 56, Suva – Rakiraki

Nach einem Abendessen mit stimmungsvoller Aussicht und einem Gespräch mit dem Trainer der samoanischen Rugbynationalmannschaft, die sich für das Turnier mit Fiji und Tonga in Suva vorbereitete und im selben Hotel logierte (BT sind die Sixpacks der Burschen beim Aufwärmen auf der Hotelterasse aufgefallen) sind wir heute, vorbei an einem fijianischen Friedhof, ins Zentrum von Suva gefahren.
Dort haben wir uns den Thurston Park und DAS Fiji-Museum angeschaut. Letzteres ist ein wirklich sympathischer und etwas chaotischer Platz. In der Eingangshalle sind die maritimen Exponate, Kanus, Katamarane, etc. ausgestellt und es war drückend heiss dort. Durch den gut gekühlten Shop kam man dann in die leicht wärmere “History Gallery”. Was ich hier bemerkenswert fand, ist, dass die Fijianer um 1800 Leute von Samoa und anderen Inseln als Sklaven auf die Fijiinseln entführt hatten, um der eigenen, fehlenden Arbeitskraft für die Gewinnung von Baumwolle, Zuckerrohr und Kaffee zu begegnen.
Im Museum hatte es dann im oberen Stock Räume, die an abgedunkelte Büros um die Vorjahrhundertwende erinnerten. Masi, der Stoff, der aus Fasern der Rinde von einem speziellen Maulbeerbaum hergestellt wurde, und dann in schönen Kleidern und Tüchern resultierte, war eines der Hauptthemen. Also durchaus sehenswert, wie und was da in diesem speziellen Haus gezeigt wird.

Danach ging es durch Suva auf die Kings Road, die uns Richtung Norden führte.
Der Verkehr nahm zuseheds ab und nach 25 Minuten erreichten wir das Schild “Road closed”. Zwei Arbeiter standen dort und kamen auf uns zu, den einen verstand ich gar nicht und der andere meinte: “This road is closed due to landslip caused by the heavy rain we had. You have to go back to the bridge and take a left, direction to the airport”. Ich fragt nach, welche der vielen Brücken denn und ob Airport nicht etwas falsch sei. Da fackelte er nicht lange und sagte seinem Arbeiter, er solle mit uns mitfahren und den Weg zeigen.
Also fuhren wir mit ihm zurück, “straight down”, “left” und “right” verstand ich mittlerweile von ihm. Kaum erreichten wir das nächste Dorf liess er das Fenster runter und brüllte etwas auf Fiji zu seinen Kollegen / Verwandten, die am Strassenrand sassen, dass wir erschrocken zusammenzuckten – und das wiederholte sich in jedem zweiten Dorf unserer etwa 40 Minuten dauernden Umfahrung auf SUV begünstigenden Strassen. Dann standen wir 200m entfernt von der Stelle, wo wir Ben, so hiess unser Lotse, an Bord genommen hatten. Es stellte sich dann auch heraus, dass wir einen Umfahrungshinweis übersehen hatten.
Es ging weiter und wir machten einen Halt in einem kleinen Städtchen, kauften “Fiji Gold” und plauderten mit überaus freundlichen Markfrauen, die mit den Geschäft nicht so zufrieden waren. Beim Supermarkt roch es nach frischem Brot, aber nicht nur das, hinten in der Backstube lief Musik und einer der Angestellten sang lautstark mit und tanzte. Die Verkäuferin lachte und schob dann die paar Kisten beiseite, damit ich den Tänzer besser sehen konnte!
Hundert Kilometer später kam die Abzweigung zu unserem Hotel. Es ging noch vier Kilometer über ein Strässchen, das eher an Bachbett erinnerte als an Strasse – aber für etwas hat man ja ein Ungetüm!
Jetzt sind wir an der Spitze der Halbinsel in unserem “Ocean View Room” und sind noch nicht so sicher ob das richtig passt.
Nachtrag: wir hatten Stromausfall hier und der Internetprovider hat auch seine Mühe, also folgt dieser Update sicher später als gewohnt: “It’s Fiji Time”!