Bei zunehmender Bewölkung fuhren wir zuerst nordwärts, der Küste entlang bis Oamaru. Ein hübsches Städtchen mit einem alten “Hafenquartier”, etwas vom Besten was wir hier auf der Südinsel bezüglich alter Bausubstanz gesehen haben.
Aber vorher machten wir noch einen Halt bei den Moreaki Boulders, halbkugelförmige Steine verschiedener Grösse, die am Strand eingebettet sind und sehr speziell aussehen. Der Entstehungsprozess scheint nicht ganz klar, soll aber u. a. mit chemischen Veränderungen zusammenhängen.
Nach Oamaro ging es dann westwärts ins Inselinnere, bei zunehmendem Sonnschein, dem mehrfach gestauten Waitaki River entlang.
Bei Omarama besuchten wir die auf privatem Grund stehenden Clay Cliffs, typische Erosionsergebnisse, die spektakulär aussehen, sie erinnerten mich etwas an den Brice Canyon in Utah. Hier erlebten wir endlich die Schafherde mit Hunden auf der Strasse, so wie wir uns das in NZ vorgestellt hatten 😉
Dann das letzte Stück wieder nordwärts an den Stauseen vorbei, zum (auch künstlichen) Lake Pukaki, der eine tolle Sicht auf den 3754 m hohen Mt Cook bot.
Dann via (eher enttäuschendem) Lake Tekapo über den 709 m hohen Burkes Pass nach Fairlie, ein eher verschlafenes Kaff.

