Heute war Flugreisetag. Zuerst 10 Stunden von Fiji nach Hongkong und nach einer knapp zweistündigen Pause dann weiter in drei Stunden mit 150km/h Rückenwind nach Tokyo Haneda. Alles nach Plan – auch schön.
Das lange Sitzen bot auch die Möglichkeit ein paar Streifen reinzuziehen (und zu bewerten):
The Arrival (kreativ, sehenswert) , La La Land (eher langweilig), The Accountant (Action, Ben Afflek als Autist nicht schlecht, aber alles etwas übertrieben), Manchester by the Sea (nicht überzeugend), The Lion (schöne, berührende und wahre Geschichte)
Die Ansagen im Flieger nach Tokyo sauber zweisprachig – Chinesisch und Japanisch, so zumindest meine Interpretation.
Das Dinner wurde serviert und bei der Nudelsuppe musste ich mich doch bei meinem asiatischen Nachbarn absichern, wo und wie denn die Algen, Nudeln und Sauce zusammenkommen sollen. Alles war einfach und ausgezeichnet aber beim Schlürfen schlug mich mein Nachbar um Längen!
Ich hörte Chick Corea mit Bela Fleck, er spielt Banjo (habe das Album nicht gekannt – ist hörenswert) und es kommt eine gelöste Stimmung auf, etwas gegessen, ein Glas Rotwein, zufrieden und zuversichtlich was kommt. Die meisten Passagiere sind Asiaten, die Hälfte davon trägt Hygienemasken, und kehren vermutlich am Samstag zurück vom Business Trip – sie wissen was sie erwartet und wie sie nach Hause oder ins Hotel kommen – wir hatten auch einen Plan, wie wir unsere Liege erreichen aber etwas Nervosität war sicher vorhanden.
Und alles läuft wie vorbereitet, Monorail bis Hamamatsucho, dann 7 Minuten zu Fuss. “Von Fiji nach Fuji”.






