Der erste Tag in Tokyo. Wir hatten uns vorgenommen, die nähere Umgebung des Hotels, das nahe beim Tokyo Tower (ein Plagiat des Eiffelturms, nur höher) liegt, zu erkunden.
Wir besuchten zuerst das Ginza Quartier, eine Einkaufsmeile, aber auch Restaurants sind häufig, vor allem in den Nebenstrassen, anzutreffen. Die Menus, wie z.B. Fondue werden in den Vitrinen ausgestellt.
Danach zum Tokyo Hauptbahnhof, wo wir unseren JR Pass, das japanische GA, einlösten. Der Typ am Schalter, er hat den ganzen Tag nur ausländische Kunden – er spricht kein Wort Englisch!
Vom Bahnhof weiter zum Kaiserpalast, ein grosses Areal mit Wassergräben, Mauern, Wehrtürmen, Gärten und Wegen. Viele Einheimische und Touris schlenderten hier herum, wie auch die beiden Mädchen, die ich ablichten durfte.
Das Ganze ist schön angelegt, aber der Palast ist abgeschirmt, einzig die klassische Sicht auf den Palast mit der Brücke im Vordergrund war möglich. Bei angenehm sonnigem Wetter lagen wir noch eine Runde unter den Pflaumen- (noch keine Kirschen) Blüten.
Auf der Suche nach etwas Essbarem fanden wir endlich eine offene und noch nicht überfüllte Beiz. Wir sahen, dass man Spiesschen auf dem Tisch-Holzkohlen-BBQ selbst zubereiten kann – also bestellten wir das. Der Kellner konnte zwei Worte Englisch eines davon war BBQ, also bestellten wir 10 Spiesschen zum Braten, Salat und Beilage – alles sauber aufgenommen. Der Salat kam, dann etwas Pause. Und dann kamen die Spiesschen – alle schon gebraten! Soviel zu BBQ. Noch kurz zum Pissoir – ich bin nicht hingekniet.
Wir gingen weiter zum World Trade Center, dort gibt es das Observation Desk im 40sten Stock, etwa 150 m hoch, was gute Ausblicke auf Tokyo gestattet.
Wir verfolgten dort oben das Einbrechen der Dunkelheit und staunten über die Dimensionen dieser Metropole. Je nach “Zirkeleinstellung” leben 30 bis 45 Millionen Menschen hier.
Danach auf zu einer Nudelsuppe. Wir fanden schnell eine Imbissstube und studierten die Auslagen. Jawohl, Nummer 19 für 460 Yen (ca.CHF 4.-) ist es.

In der Kneipe stand dann der Automat, 1000 Yen-Note rein, Knopf 19 gedrückt und der Bon und das Retourgeld erschienen.

Mit dem Bon dann zum Tresen.

der Koch goss die Suppe mit Zutaten auf und nach einer Minute hatten wir unsere Mahlzeit. Sehr effizienter Prozess!

















