23.03.2017, Tag 71, Hankone

Nach einem heissen Onsen-Bad mit dreimal Duschen und unzähligen Übergüssen haben wir porentief rein unsere Futons installiert und die Nacht nahe am Boden verbracht. Das ging ausgezeichnet, manchmal reklamierte der Hüftknochen aber am morgen fühlten wir uns gut ausgeschlafen.
Darauf folgte das erste japanische Morgenessen. Es war schon ein spezielles Arrangement mit Gemüsesuppe, Onsen-Ei (das Ei wurde drei Minuten im heissen Wasser einer Quelle gekocht), fermentierten Sojabohnen, gegrilltem getrochnetem Fisch und weiteren Zutaten. Es hat, mit ein, zwei Ausnahmen (für uns) verträglich geschmeckt und wir waren bereit für den Tag.
Der Himmel war etwas bedeckt und wir fuhren mit dem Züglein zum Hakone Open Air Museum, das überraschend viele schöne Skulpturen von namhaften Künstlern ausgestellt hat (eine kleine Auswahl ist in der Galerie). Einzigartig ist das heisse Outdoor Fussbad, das den Museumsgästen inklusive Fusstuch angeboten wird.
Nach zwei Capuccinos (Grüntee und Black Bean Tea sind okay, aber manchmal ist Zeit für eine Alternative), machten wir uns auf, an Recyclingkörben vorbei, zum Hakone Gora Park, einem japanischen, leicht französisch angehauchten Garten mit Kunsthandwerk-Ateliers, Treibhäusern und einer Beiz, die ausgezeichnete westliche Sandwiches servierte ;-).
Auf dem Rückweg haben wir noch das Plakat der Rhätischen Bahn entdeckt, das auf die langjährige Zusammenarbeit der beiden Bahngesellschaften hinweist.
Das nächste traditionelle Nachtessen folgte, diesmal eine Gemüse-Fischsuppe, dazu Kartoffeln mit Huhn an einer Käsesauce und einem ganzen Fisch an einer exzellenten süssen Sojasauce, dazu Sake.